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Erweiterter Funktionsumfang: Regelsystem Logamatic 5000 steuert jetzt auch die Kühlung mit Wärmepumpen
Mit einem Update für die Logamatic 5000 erweitert Buderus den Funktionsumfang des Regelsystems – jetzt lässt sich damit auch die Kühlung durch die Luft-Wasser-Wärmepumpen Logatherm WLW276, WLW376, WLW286-38 AR und WLW286.2 steuern. Heizen und Kühlen mit der Logamatic 5000 bringt mehrere Vorteile für SHK-Fachbetriebe: Sie profitieren von einer praxisgerechten Lösung, die sich mit bekannten Komponenten und standardisierten Hydrauliken einfach realisieren lässt. Individuelle Planung oder Sonderanfertigungen sind nicht erforderlich. Die Kühlungsfunktion steht auch für Kaskadenlösungen zur Verfügung.
Logamatic 5000 steuert aktive Kühlung
Die Logamatic 5000 steuert ausschließlich die aktive Kühlung in Verbindung mit den über Modbus RTU angebundenen Buderus Wärmepumpen. Dabei sind sowohl dynamische Kühlung unterhalb des Taupunktes als auch Ankühlen – also Kühlung oberhalb des Taupunktes – möglich. Für den sicheren Betrieb sorgen Taupunktwächter. Sie verhindern, dass sich Kondensat bildet, das zu Schäden führen kann.
Das Regelsystem unterstützt Anlagen mit kombinierten und auch separaten Heiz- und Kühlpufferspeichern. Handwerkspartner von Buderus können damit reine Kühlkreise sowie kombinierte Heiz- und Kühlkreise realisieren, wobei diese im Kühlbetrieb grundsätzlich ungemischt betrieben werden. Mischer in kombinierten Kreisen sind im Kühlbetrieb komplett geöffnet, das System versorgt alle Kälteverbraucher mit demselben Temperaturniveau.
Change-Over-Signal für Wärmepumpen
Über ein Change-Over-Signal an die Wärmepumpe schaltet die Logamatic 5000 zwischen Heiz- und Kühlbetrieb um. Dieses Signal kann flexibel nach Außentemperaturgrenze, einer Kühlperiode im Kalender oder einem externen Modbus TCP-Befehl ausgelöst werden. Im Kühlbetrieb belädt die Wärmepumpe einen Kühlpufferspeicher oder kombinierten Heiz- und Kühlpufferspeicher mit einem im Wochenschaltprogramm festgelegten Sollwert. Sobald sich die Wärmepumpe im Kühlmodus befindet, starten die Pumpen in den Kühlkreisen oder in den kombinierten Heiz- und Kühlkreisen.
Um Wärme und Kälte korrekt zu verteilen, steuert das Regelsystem Change-Over-Ventile auf der Primär- und Sekundärseite an. Bei separaten Heiz- und Kühlpufferspeichern wird auf der Primärseite zwischen diesen Pufferspeichern umgeschaltet. Anders bei einem kombinierten Heiz- und Kühlpufferspeicher: Im Heizbetrieb belädt das System den Pufferspeicher von oben nach unten und die Wärme wird oben entnommen – beim Kühlen wird der Puffer von unten nach oben beladen, und die Verbraucher entnehmen die Kälte im unteren Bereich des Pufferspeichers.
Taupunktwächter geben Sicherheit
An der Kühlmittelleitung montierte Taupunktwächter sorgen für zusätzliche Sicherheit speziell beim Ankühlen – beispielsweise im Zusammenhang mit einer Fußbodenheizung: Sie unterbrechen das potenzialfreie Startsignal für die Hydraulikkreispumpe, wenn der Taupunkt unterschritten ist. Alle kälteführenden Anlagenbauteile müssen zumindest bis zum ersten Taupunktwächter kältegedämmt sein. Buderus nutzt diese in Kombination mit der Logamatic 5000 lediglich zur Notabschaltung der Pumpe. Für die Praxis empfiehlt der Systemexperte eine minimale Kühltemperatur von 17 bis 18 °C, damit der Taupunkt möglichst nicht unterschritten wird.
Mit den Luft-Wasser-Wärmepumpen Logatherm WLW276, WLW376, WLW286-38 AR oder WLW286.2, einem Regelgerät Logamatic 5311 oder 5313, zwei Funktionsmodulen FM-AM (für Heiz- und Kühlbetrieb) sowie einer Relaisbox Heizen/Kühlen für die elektrische Ansteuerung der Change-Over-Ventile und Fühlerumschaltung können Heizungsfachfirmen bei ihren Kunden jetzt effiziente Kühlungslösungen mit dem Regelsystem Logamatic 5000 realisieren.