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Insgesamt 64 angehende Kälteanlagenbauermeister haben Ende August ihre Meisterausbildung an den Standorten der Bundesfachschule Kälte-Klima-Technik (BFS) in Harztor und Leonberg begonnen.
Bereits am 24. August konnten in Harztor 31 neue Meisterschüler und eine Meisterschülerin begrüßt werden. Die Meisterausbildung wird dort im Blockunterricht von Montag bis Freitag durchgeführt und erstreckt sich über rund eineinhalb Jahre. Damit liegt sie hinsichtlich ihres zeitlichen Umfangs zwischen einer Vollzeit- und einer Teilzeitausbildung und ermöglicht den Teilnehmern eine praxisnahe Qualifizierung zum Meisterabschluss.
Eine Woche später, am 31. August, begann am Standort Leonberg für weitere 32 Kälteanlagenbauer die Meisterausbildung. Auch hier erfolgt der Unterricht in Blockwochen.
Mit dem Start des neuen Kurses geht in Leonberg zudem eine wichtige organisatorische Veränderung einher: Der Theorieunterricht findet erstmals im nahegelegenen Branchenzentrum Ausbau und Fassade der Stuckateure statt. Der neue Standort bietet deutlich mehr Raumkapazitäten und schafft damit die Voraussetzungen, um künftig noch mehr Meisterschüler aufnehmen zu können. Gleichzeitig werden die bisher verwendeten Räumlichkeiten frei, die künftig für die Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung (ÜLU) genutzt werden.
Die hohe Nachfrage nach den Meisterkursen zeigt den großen Bedarf an qualifizierten Fach- und Führungskräften im Kälteanlagenbauer-Handwerk. Mit modernen Ausbildungsbedingungen und erweiterten Kapazitäten an ihren Standorten trägt die BFS dazu bei, die Zukunftsfähigkeit der Branche nachhaltig zu sichern. 64 angehende Meisterinnen und Meister starten damit in ihre nächste berufliche Qualifikationsstufe und legen den Grundstein für verantwortungsvolle Aufgaben in einem Handwerk, das für die Energie- und Klimawende zunehmend an Bedeutung gewinnt.

