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Markus Krüger (KrügerKälte)
Selbstständiger Kältetechniker
Selbstständiger Kältetechniker
20.04.2026 14:00
Moin zusammen,
ich habe mich vor 3 Jahren selbstständig als Kältetechniker gemacht, nachdem ich 10 Jahre als Geselle und Meister angestellt war. Viele fragen mich, ob sich das lohnt – deshalb möchte ich hier ehrlich berichten.
**Was ich vorher gerne gewusst hätte:**
1. **F-Gas-Zertifizierung als Einzelunternehmer:** Man braucht eine Unternehmens-Zertifizierung (Kategorie I, II, oder III – je nach Kältemittelmengen und Systemen, die man warten will) sowie eine persönliche Zertifizierung (Sachkundenachweis Kategorie I/II/III/IV). Beides ist bei VDKF oder ähnlichen Stellen zu beantragen. Kostet Zeit und Geld, aber ohne geht nichts.
2. **Versicherungen:** Ich habe abgeschlossen: Betriebshaftpflicht (Pflicht!), Berufsunfähigkeitsversicherung (dringend empfohlen), Krankenversicherung (privat oder freiwillig gesetzlich). Wer ein Fahrzeug für den Betrieb nutzt, braucht eine gewerbliche KFZ-Versicherung.
3. **Werkzeug und Material:** Der Start kostet. Manifold, Vakuumpumpe, Lecksucher, Füllwaage, Schlauchset – alles zusammen schnell 3.000–5.000 EUR. Dazu Kältemittel auf Lager halten (aber Achtung: Lagerung ist reguliert!).
4. **Erste Kunden:** Ich habe zunächst mit ehemaligen Arbeitgeberkunden angefangen (die ich mit Erlaubnis meines alten Chefs kontaktiert habe). Dann Empfehlungsmarketing. Heute kommen neue Kunden hauptsächlich über Google.
**Lohnt es sich?**
Ja – wenn man diszipliniert ist, gut kalkuliert und auch mal Nein sagen kann. Man verdient mehr, hat aber auch mehr Verantwortung und weniger Sicherheit.
Wer Fragen hat – gerne!
ich habe mich vor 3 Jahren selbstständig als Kältetechniker gemacht, nachdem ich 10 Jahre als Geselle und Meister angestellt war. Viele fragen mich, ob sich das lohnt – deshalb möchte ich hier ehrlich berichten.
**Was ich vorher gerne gewusst hätte:**
1. **F-Gas-Zertifizierung als Einzelunternehmer:** Man braucht eine Unternehmens-Zertifizierung (Kategorie I, II, oder III – je nach Kältemittelmengen und Systemen, die man warten will) sowie eine persönliche Zertifizierung (Sachkundenachweis Kategorie I/II/III/IV). Beides ist bei VDKF oder ähnlichen Stellen zu beantragen. Kostet Zeit und Geld, aber ohne geht nichts.
2. **Versicherungen:** Ich habe abgeschlossen: Betriebshaftpflicht (Pflicht!), Berufsunfähigkeitsversicherung (dringend empfohlen), Krankenversicherung (privat oder freiwillig gesetzlich). Wer ein Fahrzeug für den Betrieb nutzt, braucht eine gewerbliche KFZ-Versicherung.
3. **Werkzeug und Material:** Der Start kostet. Manifold, Vakuumpumpe, Lecksucher, Füllwaage, Schlauchset – alles zusammen schnell 3.000–5.000 EUR. Dazu Kältemittel auf Lager halten (aber Achtung: Lagerung ist reguliert!).
4. **Erste Kunden:** Ich habe zunächst mit ehemaligen Arbeitgeberkunden angefangen (die ich mit Erlaubnis meines alten Chefs kontaktiert habe). Dann Empfehlungsmarketing. Heute kommen neue Kunden hauptsächlich über Google.
**Lohnt es sich?**
Ja – wenn man diszipliniert ist, gut kalkuliert und auch mal Nein sagen kann. Man verdient mehr, hat aber auch mehr Verantwortung und weniger Sicherheit.
Wer Fragen hat – gerne!
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